Hanföl - und warum Fett nicht gleich Fett ist

 

Hanföl - ein exquisites Öl mit nussigem Geschmack und sehr gutem Fettsäureprofil. Es wird aus den Samen des Speisehanfs gewonnen, der – im Gegensatz zum Medizinalhanf – nahezu frei von psychoaktiven Substanzen ist.

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Warum Fett nicht gleich Fett ist

Das Geheimnis liegt dabei im Omega-6-Omega-3-Verhältnis. Beim Hanföl liegt dieses Verhältnis bei 3:1, also dreimal mehr Omega-6-Fettsäuren als Omega-3-Fettsäuren. Im Vergleich dazu das Sonnenblumenöl. Es hat ein Verhältnis von rund 120:1. 
Zwar ist auch die Omega-6-Fettsäure eine essentielle und damit sehr wichtige Fettsäure. Doch liefert die herkömmliche Ernährung bereits sehr viel Omega-6. Jedoch gleichzeitig nur wenig Omega-3. Grund für diesen Überschuss ist unser übermäßiger Konsum von Omega-6-reichen Ölen und Margarinen daraus, sowie der Konsum von fettreichen tierischen Produkten. 
Dieser heute übliche Überschuss fördert die Entstehung von chronisch entzündlichen Erkrankungen bzw. verstärkt bereits bestehende.
Bei einer gesunden Fettversorgung geht es daher zunächst um die Reduzierung von Omega-6- mit gleichzeitiger Erhöhung der Omega-3-Fettsäuren. Das optimale Fettsäureprofil sollte bei 3:1 liegen. Das heißt drei Teile Omega-6 zu einem Teil Omega-3. Ersetzt man nun zum Beispiel das bislang verwendete Sonnenblumenöl im Salat gegen Hanföl, ist man bereits auf einem sehr guten Weg.


Legaler Gesundheitsrausch

Während Omega-6 Entzündungen fördert, wirkt Omega-3 entzündungshemmend. Es hat aber darüber hinaus noch weitere gesundheitliche Vorteile. Omega-3-Fettsäuren senken unter anderem den Cholesterinspiegel, beugen Krebs und Arthritis vor und gelten als wichtiger Schutz vor Herzkrankheiten. Weiterhin helfen sie auch bei hormonellen Störungen, z. B. in den Wechseljahren und die Fettsäuren haben eine blutdrucksenkende Wirkung. Obendrein liefert das Hanföl wichtige Säuren, die für eine gute Hirnfunktion und für die Regeneration der Zellen sorgen.

Doch Hanföl wirkt innerlich nicht nur präventiv gegen zahlreiche Erkrankungen, sondern kann auch äußerlich bei verschiedensten Hauterkrankungen angewendet werden, beispielsweise gegen Neurodermitis, Schuppenflechte oder Unreinheiten. Wissenschaftler stellten außerdem fest, dass durch die Anwendung von Hanföl die Haut gestärkt wird. Sie ist dann viel besser gegen Infektionen gewappnet, egal ob durch Viren oder Bakterien.
Man kann also bei der Verwendung von Hanföl durchaus von einem legalen Gesundheitsrausch sprechen.


Verwendungstipps

Vorweg sollte Hanföl dunkel und kühl gelagert werden und nach dem Öffnen innerhalb von 6 Monaten verbraucht werden.

Die innerliche Anwendung gestaltet sich sehr flexibel. Hanföl kann bei­spiels­weise Salate und Getränke ver­fei­­nern und passt auch für die Zubereitung von Marinaden und Brotaufstrichen sehr gut. Versuchen Sie einmal einen einfachen Tomatensalat mit Hanföl – das Ergebnis wird Sie begeistern. Der nussige Geschmack des Hanföls bringt Abwechslung in die gesunde Küche. Hanföl sollte jedoch nicht zum Braten oder Frittieren verwendet werden, da sonst die wertvollen Inhaltsstoffe zerstört werden. Sie können es aber nach dem Kochen zum Gemüse geben, wenn sie das Gericht damit verfeinern möchten. Netter Neben­effekt: Wenn Hanf­öl mit vitaminreichen Lebens­mit­teln kombiniert wird, hilft es dabei, die Nährstoffe besser auf­zu­nehmen.

Die äußerliche Anwendung gestal­tet sich ebenfalls sehr einfach. Je nach Belieben kann das Öl auf die betrof­fenen Haut­stellen aufge­tragen werden. Feuch­tig­keits­arme Haut profitiert davon, wenn sie täglich einmal mit Hanf­öl eingerieben wird. Bei Haut­er­kran­kungen kann es sich lohnen, das Öl mehrmals täglich auf­zu­tragen oder Kom­pressen darin zu tränken.

Hanföl ist aus gesundheitlicher Perspektive also ein wahres Allround-Produkt. Besonders hervorzuheben ist hier noch einmal das für den menschlichen Organismus beste Omega-6-Omega-3-Verhältnis von 3:1. Aufgrund dessen ist Hanföl für Vegetarier, Veganer und Rohköstler fast schon ein „Muss“, da besonders hier die essentiellen Omega-3-Fettsäuren in der Ernährung unterrepräsentiert sind.

 

Unser Hanföl von Stefan Jahrstorfer

Regional aus dem Herzen Niederbayerns baut Stefan Jahrstorfer zusammen mit seinem Sohn Adrian und Ehefrau Brigitte neben verschiedenen Ölsaaten auch Hanf nach Bioland-Kriterien an. Schon 1995 sorgte er damit für Furore, denn er bekam damals als erster Bauer in ganz Deutschland eine Sondergenehmigung für den Anbau der damals noch verbotenen und berüchtigten Pflanze. Und das obwohl es sich schon damals um den THC-armen, also nicht berauschenden Nutzhanf handelte. Beim Anbau legt die Familie ein großes Augenmerk auf die Ernährung der Bodenlebewesen. Ein eigener Mähdrescher sowie leichtere Schlepper tragen zur Bodenschonung und zum Erhalt der Bodenfruchtbarkeit bei. Nach der Ernte wird der Hanf am Hof in der eigenen Ölpresse direkt schonend im Kaltpressverfahren zu hochwertigem Speiseöl gepresst.

"Alles, von Anfang bis Ende, von Anbau, über Ernte, eigene Trocknung, Reinigung und Verarbeitung - frisch pressen, filtern, abfüllen, etikettieren - alles machen wir selber. Da ist kein fremder Schritt dazwischen."- darauf ist Stefan Jahrstorfer besonders stolz

Das Vilstaler Hanföl von der Familie Jahrstorfer erfüllt so die zwei wichtigsten Kriterien, auf die man beim Kauf achten sollte. Erstens die Bio-Qualität, denn damit kann ausgeschlossen werden, dass Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt werden. Zweitens auf die Kaltpressung des Öls. Das ist besonders wichtig, da beim Erhitzen wertvolle Substanzen verloren gehen. Mit dem Kauf des Hanföls der Familie Jahrstorfer liegen Sie also genau richtig.
 

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