Unser Blog: Neuigkeiten, Nützliches und Interessantes

Was uns gerade beschäftigt bzw. worüber wir uns gerade freuen...

Februar 2021

Saure Früchtchen von klein bis groß!

Kennen Sie schon Cedro, Bergamotte & Co.? Im Winter haben Zitrusfrüchte Saison! Neben den Klassikern gibt es auch immer wieder besondere Sorten - wir haben uns einmal die sauren Früchtchen von klein bis groß näher angeschaut:

Kumquats werden auch Zwergorangen genannt. Die herb-saure Frucht wird mit Schale und Kernen gegessen. Rollen Sie die Kumquat einmal durch Ihre Finger: so entfaltet sich gleich ein Zitrus-Duft und die Schale wird etwas weicher. Die Früchte enthalten viel Vitamin C und Kalium.

Zitronen sind der Klassiker unter den Zitrusfrüchten und ganzjährig. In der kalten Jahreszeit am besten auspressen und mit warmem Wasser morgens als erstes trinken, das unterstützt das Immunsystem. Verwerten Sie auf alle Fälle auch die Schale vor dem Auspressen: Zitronen-Zesten geben Gerichten oder Dressings eine frische Aromatik!

Die Bergamotte ist als Hybride aus Limette/Zitrone und Bitterorange entstanden. Pur sollte die Bergamotte nicht genossen werden, denn sie ist sehr sauer. Sie eignet sich aber perfekt für die Herstellung von Zitronenmarmelade (Tipp aus Omas Zeiten: Kerne mitkochen, dann geliert die Marmelade besser) oder einer leckeren Zitronentarte.

Cedros sind eine Besonderheit, die nur sehr kurze Zeit verfügbar sind. Sie werden inklusive Schale und Mesokarp gegessen. Mehr zur Cedro lesen Sie beim „Obst der Woche“.

Januar 2021

Was zählt, sind die inneren Werte!

„Hauptsache schön?“ fragt Leo Frühschütz in der aktuellen Schrot & Korn (01/2021) und schreibt über die Methoden der Branche, makelloses Obst und Gemüse zu produzieren. Viele wissen gar nicht mehr, dass eine Karotte eben nicht immer gerade wächst oder dass eine Apfelschale auch einmal durch Frost zur Blütezeit Frostnasen enthalten kann. Wir möchten diesem Trend etwas entgegensetzen und haben mit unseren regionalen Bio-Bauern vereinbart, dass wir auch nicht-genormtes Gemüse und Obst in unsere Kisten packen. Denn wichtiger als ein makelloses Äußeres sind die inneren Werte – und die sind bei Bio-Äpfeln mit Frostnase sicher besser als bei konventionellen „Hochglanz-Äpfeln“.

Ganz aktuell haben wir daher besondere unsere „kleinen Kartoffeln“ im Sortiment. Denn trotz Erfahrung und noch so guter Planung und Pflege gleicht keine Ernte der anderen. Einige Kartoffeln blieben bei der letztjährigen Ernte ungewöhnlich klein – Qualität und Geschmack tut das natürlich keinen Abbruch. Was also tun? In vielen Supermärkten würden die Kartoffeln gar nicht landen: zu klein, zu aufwändig beim Schälen, … Das wären die Argumente. Unsinn, finden wir und kaufen der Familie Bauer die Kartoffeln natürlich trotzdem ab. Denn sie schmecken, können problemlos verwendet werden und schließlich hat die gesamte Familie Bauer über das Jahr viel Energie und Leidenschaft in ihren Anbau gesteckt. Das soll sich natürlich lohnen, trotz kleiner Größe. Deshalb auch unser Appell an Sie: kaufen Sie außerhalb der Norm! Lassen Sie sich nicht von der „kleinen Größe“ abschrecken! Das Schälen wäre tatsächlich mühsam (außer man fasst es als Meditation auf), daher unser Tipp: einfach gut abbrausen und mit Schale essen! Dank Bio-Anbau und Verzicht auf Kupfer gar kein Problem!

Herbst 2020

Unsere Frostbeulen...

2020 war ein durchwachsenes Jahr für die Apfelernte. Ein später Frost hat dafür gesorgt, dass einige Sorten sogenannte Frostzungen entwickelt haben (s. Foto, blau umkreist). Dieser äußere Makel hat aber keinen Einfluss auf Qualität und Geschmack des Apfels, daher packen wir die "Frostbeulen" natürlich trotzdem in unsere Ökokisten. Denn für uns zählt nicht die optische Konformität, sondern die inneren Werte! Und die sind auch bei diesen Äpfeln von bester Naturland-zertifizierter Qualität, regional gewachsen auf dem Bio-Obsthof von Alfons Vilser, Alteglofsheim.

August 2020

Ein paar Gedanken zum Earth Overshoot Day

Letztes Jahr mussten wir Ihnen bereits Ende Juli vom Earth Overshoot Day berichten. Bis zu diesem Tag hat die Menschheit bereits so viel Ressourcen verbraucht, wie die Erde im ganzen Jahr erneuern kann. Danach leben wir „auf Pump“, auf Kosten der Umwelt und – so sehen wir es – auch auf Kosten nachfolgender Generationen. Dieses Jahr war der Earth Overshoot Day ca. drei Wochen später, am 22. August. Eigentlich ein Grund zu Freude, getrübt allerdings durch den Grund: nicht die Einsicht vieler hat dazu geführt, sondern die Folgemaßnahmen aus der weltweiten COVID-19-Pandemie. Jedes Jahr thematisieren wir den Earth Overshoot Day: nicht, weil wir finden, dass wir alle in Panik verfallen oder nur noch schwarz sehen sollten, sondern vielmehr, weil er Bewusstsein schafft: für das Hinterfragen des eigenen Konsumverhaltens und für die Notwendigkeit der Diskussion in der Öffentlichkeit wie auch im privaten Umfeld. Nicht Resignation bringt uns in Sachen Umweltschutz weiter, sondern Motivation. Lassen Sie uns daher gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft arbeiten!

Wir haben einen weiteren Schritt in diese Richtung gemacht, indem wir gerade unser E-Bike-Liefergebiet in der Regensburger Innenstadt ausweiten. Zusammen mit dem Regensburger Radkurier-Dienst Velo-Porter beliefern wir inzwischen 150-200 Haushalte klimaschonend mit dem E-Bike, Anzahl steigend! Mehr dazu lesen Sie hier.

Falls Ihnen in diesem Sinne eine Idee kommt, wie wir uns und unseren Service noch nachhaltiger machen können: bitte immer her damit! Wir können nicht versprechen, alles umzusetzen, aber wir möchten immer besser werden!