Biomilchhof Berl (Niederbayern)
Hofkäserei Hodersberg
Dorfkäserei Hubert Stadler
Alztaler Hofmolkerei
Hofkäserei Stroblberg

 

Die Hofmolkereien unserer Tour de Kas 2020

Markus und Sonja Berl mit Ihren Söhnen
Größtmögliches Tierwohl ist auf dem Hof oberstes Gebot.
Der Neubau vereint Molkerei und Käserei unter einem Dach.
Im eigens geschaffenen Gewölbe reift der Käse heran.

Biomilchhof Berl aus Thanhof bei Ascha (Niederbayern)

Der Biomilchhof Berl aus Thanhof bei Ascha (Niederbayern) liegt nur 10km entfernt von unserem Betrieb. Die Berls sind eine junge Bauernfamilie, die ihren Heumilch-Hof mit viel Leidenschaft und Herzblut bewirtschaften. 

Heumilch ist ein besonderes Qualitätsmerkmal. Es bedeutet, dass am Hof keine Silage produziert oder verfüttert wird. Die Rinder bekommen nur Heu, frisches Gras und kleine Mengen Kraftfutter.  So wird eine artgerechte Tierhaltung garantiert.

2018 wurde in ein neues Gebäude investiert. Die Hofmolkerei ist modern ausgestattet und erlaubt eine schonende Verarbeitung der Milch, die direkt über eine Milchleitung aus der Milchkammer in die kleine Molkerei gelangt. 

Die frisch gemolkene Bio-Heumilch wird direkt in der kleinen Hofmolkerei weiterverarbeitet. Hier wird die Bio-Heumilch in Flaschen abgefüllt, der cremige Joghurt hergestellt und zu den verschiedensten Käsesorten veredelt.

Gleich probieren...

Die Alztaler Hofmolkerei

Die Alztaler Hofmolkerei ist ein biologischer Familienbetrieb im Alztal 30 km nördlich vom Chiemsee.

Franz Obereisenbuchner hat die Hof-Molkerei auf dem Hof der Familie in den letzten Jahren aufgebaut. Die Landwirtschaft führen die Eltern Franz sen. und Loni Obereisenbuchner. In der Molkerei sind zusätzlich fünf Mitarbeiter tätig. Malerisch umgeben von den eigenen Wiesen und Weiden liegen Hof und Molkerei im Alztal, das einst die wilde Alz geformt hat.

Die Kühe des Hofes fressen nur das Gras auf der Weide und im Winter das eigene Heu, ergänzt durch etwas eigene Luzerne und Mais. Silage, also vergorene Futtermittel, kommen nicht in den Futtertrog und gibt es auf dem ganzen Hof nicht. Das garantiert den Geschmack der Milch. Er ist rein wie bei Alm-Milch. Und nur so kann sie den Qualitäts-Namen "Heumilch" tragen, mit dem Gütesiegel der ARGE-Heumilch. Der Betrieb ist ein reiner Bio-Milchviehbetrieb mit circa 60 Milch-Kühen. Zur Verbesserung der Milch-Inhaltsstoffe ist die Fleckvieh-Herde vor allem mit den dunkleren Jersey-Rindern eingekreuzt. Mit ihrer Milch bekommt man auch ohne Zusatz von Milchpulver einen festeren Joghurt.

Franz Obereisenbuchner ist gelernter "Molker-Meister"; nach der Landwirtschaftslehre hat er noch Molkereifachmann gelernt, modern Milchtechnologe genannt. Er hat sich in seiner Molkerei hauptsächlich auf Heumilch-Frischprodukte spezialisiert und lässt sich immer wieder neue Käse-Kreationen einfallen.

 

Jetzt entdecken
Gemütlich grasen die Tiere auf der Weide.
Im Winter werden die Tiere mit Heu aus der eigenen Heutrocknungsanlage gefüttert.
Franz Obereisenbuchner liebt die Arbeit in der Käserei.
Georg Hartinger bei der Käse-Herstellung
Ein Klassiker der Käserei: der Goldacher Käse.
Auch saisonale Käse-Kreationen überlegt sich Schorsch immer wieder.

Die Hofkäserei Hodersberg

Hoch über dem Goldachtal – zwischen Dorfen und Sankt Wolfgang im Landkreis Erding – thront behäbig der Hof von Georg Hartinger: Hodersberg. Alleinlage, ringsum Felder, Wiesen, Obstbäume, ein Weiher, der nahegelegene Waldrand, und ein weiter Blick über den gegenüberliegenden Talhang. Hier lässt sich's aushalten.

Aber auf der Hausbank sitzen und die Aussicht genießen – das gönnt sich der Hartinger Schorsch nur selten. Sein Tag ist arbeitsreich. Da sind 25 Milchkühe mit Nachzucht und ein Stier, die versorgt sein wollen, da ist die Hofkäserei, in der ein gutes Dutzend Sorten Käse hergestellt werden, da sind die Ackerflächen, auf denen verschiedene Getreidearten, Kleegras, Leindotter und Leinsamen angebaut werden.

1985 hat Georg Hartinger den Hof übernommen, 1987 auf ökologischen Landbau umgestellt und ist mit drei anderen Bauern aus der Region dem Demeter-Verband und  TAGWERK beigetreten. Die damals junge TAGWERK-Genossenschaft war wichtig für die Umstellung: sie bot die Möglichkeit, seine ökologisch hergestellten Produkte entsprechend zu vermarkten. Der Hof hatte vorher auf Bullenmast gesetzt, Hartinger entschied sich für die Haltung von Milchvieh, um das umliegende Grünland sinnvoll zu nutzen – und für das Käsen.

Gleich probieren...

Dorfkäserei Hubert Stadler

In einer Zeit, in der vielen Menschen das Vertrauen in unser tägliches Brot und das Wissen um den Ursprung unserer Lebensmittel abhanden gekommen ist, gehen die Herrmannsdorfer Landwerkstätten zurück zu den Wurzeln: Zu den überlieferten Bodenleben-fördernden Formen des Ackerbaus, der tiergerechten Nutztierhaltung, der qualitätsorientierten Lebensmittelverarbeitung und zu einer gesunden, bewussten Ernährungsweise.

Die Milch stammt von Bio-Bauern aus dem benachbarten Antersberg und wird auf kürzestem Weg frisch an die Käserei geliefert. Hier fließt sie unbehandelt in den kupfernen Käsekessel und wird mit viel Fingerspitzengefühl, Können und Erfahrung des Meisters in ausgezeichneten Bio-Rohmilchkäse verwandelt.

Für den Käsermeister Hubert Stadler, dessen elterlicher Hof zu den Herrmannsdorfer Milchlieferanten der ersten Stunde gehört, ist die Milch deshalb das A und O. Er steht in ständigem Kontakt mit seinen Bauern und weiß, dass sie in Sachen Fütterung und Melkhygiene absolut zuverlässig sind.

 

Jetzt entdecken
Hubert Stadler ist Käser aus Leidenschaft.
Moderne Anlagen und traditionelles Handwerk liefern beste Käse-Sorten!
Gute Käserei erfordert viel Handarbeit.
Glückliche Kühe geben gute Milch, das ist das Motto der Familie Neuner.

Die Hofkäserei Stroblberg

Seit über 100 Jahren bewirtschaftet die Familie Neuner den Bauernhof „beim Stroblberger“. Dieser liegt sechs Kilometer südlich von Glonn auf einer Anhöhe 620 Meter über dem Meer, im Herzen des „Bairer Winkl“. 1999 eröffneten sie die Bio-Hofkäserei und verarbeiten die Milch seither zu hochwertigen Rohmilchkäsen

Gleich probieren...