Matthias, Isabella und Jakob: die Gesichter hinter HANS Brainfood
Der Hanf wächst auf Feldern in Oberbayern....
... und kommt dort der heimischen Insektenwelt zugute.

Inhaber

HANS Brainfood GmbH
Obermünsterstraße 3
93047 Regensburg

Betriebschwerpunkt
Produkte aus Hanf

 

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HANS Brainfood

Gesunde und leckere Produkte aus regional angebautem Bio-Hanf: das ist in wenigen Worten die Mission von HANS Brainfood.

Hinter diesem Namen verstecken sich drei kreative Köpfe: Isabella, Matthias und Jakob, die zusammen mit ihrem Team in Regensburg ein besonderes Start-UP geschaffen haben: HANS Brainfood. 

Wenige, dafür gute Zutaten, regional angebaut und natürlich bio-zertifiziert: all das hat uns überzeugt, sodass wir uns freuen, künftig einige Produkte von HANS Brainfood anbieten zu können. Und nicht nur uns: 2019 waren die Hanfriegel beim BEST NEW PRODUCT auf der Fachmesse BIOFACH dabei, 2020 die Hanf Balls!

Wer einen genaueren Blick auf das Start-Up werfen mag, kann das in der BR-Mediathek tun.

Und weil uns vor allem das Engagement zum eigenen Hanf-Anbau überzeugt hat, erzählen die Gründer von Hans Brainfood hier ihre Geschichte:

"Jeder weiß, dass die Tomaten aus Omas Garten und die Kirschen frisch vom Baum am allerbesten schmecken. Diese Regel haben wir uns zu Herzen genommen, denn auch wir bauen den Hanf für unsere Produkte selbst an! Doch alles der Reihe nach…

Am Anfang stand die Idee, einen Riegel zu kreieren, der nicht nur lecker schmeckt, sondern auch mit guten Nährstoffen punktet und sogar die Denkleistung fördert. Auf der Suche nach dem passenden Rohstoff für unser Produkt wurden wir auf die Hanfpflanze aufmerksam. Hanf erfüllt alle unsere Kriterien und ist darüber hinaus in vielen Verwendungsgebieten einsetzbar.

Doch woher bekommen wir diesen Rohstoff?! Klar war für uns, dass die Hanfsamen für die HANS Riegel unseren hohen Qualitätsansprüchen genügen und auch in der Region angebaut werden müssen. So vermeiden wir lange Transportwege, können faire Konditionen durchsetzen und kontrollieren sowie mehr Transparenz für unsere Kunden schaffen.

Bald stand deshalb für uns fest, dass wir den Hanf selbst anbauen wollen. Da unser Gründer Matthias aus einem oberbayerischen Naturland-Betrieb stammt, holte er seinen Bruder Josef, den Hofnachfolger, mit ins Boot. Gemeinsam nahmen sie sämtliche bürokratische Hürden, bis sie schließlich eine staatliche Lizenz für den Anbau von Nutzhanf erhielten.

Mit der Genehmigung in der Tasche ging es los. Erst auf zwei, dann auf vier Hektar Ackerland wurden die Hanfsamen gesät und die ersten Triebe gehegt und gepflegt bis zur Ernte im Spätsommer. Es funktionierte! Und zwar so gut, dass bald andere Landwirte aus der Region auf uns zukamen, um ebenfalls für HANS Hanfsamen anzubauen.

Faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen hatten von Beginn an einen hohen Stellenwert für uns. Die Praxis zeigte, dass der Hanfanbau somit für viele Landwirte eine wirtschaftlich lohnenswerte Alternative zum Anbau von Mais oder Getreide ist. So hat sich unsere Anbaufläche innerhalb eines Jahres verzehnfacht. Nun wachsen über 40 Hektar Biohanf in Bayern!

Mit unseren Bio-Landwirten tauschen wir uns intensiv über den Anbau von Hanf aus, um immer besser zu werden. Wir selbst konzentrieren uns mittlerweile auf den Versuchsanbau und geben unsere Erfahrungen an unsere Partner weiter. Auf diese Weise gewährleisten wir eine hohe Qualität unserer Hanfsamen.

Gleichzeitig fördern wir den Umweltschutz, da ein Hanffeld vielen Insekten einen sicheren Lebensraum bietet. Zudem verzichten wir als Bio-Bauern auf künstliche Dünge- und Pflanzenschutzmittel und achten bei der gesamten Bewirtschaftung auf einen nachhaltigen und umweltschonenden Ackerbau.

Hanf hat zudem die Eigenschaft, CO2 zu binden. Ein Hektar der Nutzpflanze bindet pro Jahr ca. 20 Tonnen CO2. Zum Vergleich: Ein Mensch stößt im Durchschnitt 8,7 to CO2 pro Jahr aus. Außerdem sorgt das flächendeckende Wurzelwerk der Hanfpflanze für eine Auflockerung des Bodens, was für nachfolgende Kulturen wie Weizen oder Bohnen zu höheren Erträgen führt.

Hanf zählt zu den selbstverträglichen Kulturen, was bedeutet, dass Hanf wiederholt auf der gleichen Ackerfläche angebaut werden kann, ohne an Ertrag zu verlieren. Mit seinen bis zu 2 Meter tiefen  Wurzeln kommt Hanf auch an tief liegende Wasser- und Nährstoffreserven ran. Das ermöglicht der Pflanze, selbst in Trockenperioden ohne Bewässerung stabile Erträge zu generieren."